Dicke Luft

Rohrlack hat es in den Tagesspiegel geschafft. Mit dem Artikel in der Berliner Zeitung haben wir jetzt die gesamte Hauptstadt, Ost und West, erreicht (Berliner Zeitung wird vor allem im östlichen Teil- und der Tagesspiegel eher im westlichen Teil Berlins gelesen). Und Dank des Beitrags der Deutschen Welle kennt man unser Schicksal jetzt auch in der ganzen Welt.

Wie in jedem Pressebeitrag der als Anspruch eine Ausgewogenheit in der Berichterstattung formuliert, finden sich auch Aussagen seitens der Lobbyisten. Schade nur, dass diese einfach nie hinterfragt werden … so wird der Leiter der Landesgeschäftsstelle Berlin/Brandenburg des Bundesverbands Windenergie, Sebastian Haase, (laut Artikel der „freundliche Anwalt der Energiewende“) mit der Aussage zitiert, dass man innerhalb einer halben Stunde im Auto mehr Infraschall abbekommt, als ein Mensch direkt neben einer Windkraftanlage. Das lese man/er in behördlichen Studien zur Infraschall-Problematik.

Da hätten wir eine sehr konkrete Frage an den netten Herrn Haase, dem Anwalt der Energiewende:

Nennen Sie uns – oder noch besser zeigen Sie uns und der Welt – doch die Studien, auf die sie sich beziehen, in denen dieser Vergleich wissenschaftlich geprüft, schwarz auf weiß steht.

Wir warten … wie immer!

https://epaper.tagesspiegel.de/article/d22b1e84c44c81d01e60148cf4842b809df33fd02f3966469037cb8792c6d459