Ding Dong! Nächste Runde!

Im jüngsten Amtsblatt für Brandenburg – Nummer 24 vom 23.Juni 2021 – steht es schwarz auf weiß: Die nächsten zwei Anlagen Vestas V162 sollen zwischen Protzen, Manker und Stöffin errichtet werden.

Die Firma „Windpark Protzen GmbH & Co . KG “ hat zwei Anträge zur Genehmigung eingereicht. Jeweils einen, …. für eine Anlage.

Wer sich wundert warum es sich hierbei nicht um die Firma Wenger-Rosenau handelt – wie die Initiativen im Vorfeld das angekündigt hatten – dem sei gesagt, dass es sich bei der Firma „Windpark Protzen GmbH & Co . KG“ um ein sehr junges Konstrukt handelt, das den gleichen Briefkasten mit der Firma Wenger-Rosenau, ansässig in Nietwerder, teilt.

Erst kürzlich erschien in der Berliner Zeitung ein Artikel über den Gründer – Herrn Wenger-Rosenau – einem Pionier der Windkraft in unserer Region. In dem Artikel ist die Rede von den Anfängen – einem sechs Meter hohem Windrad auf dem elterlichen Hof.

Heute einige Dekaden später, sollen 250m hohe Windkraftanlagen in unserem Hinterhof gebaut werden. Wir sind ziemlich sicher, dass Herr Wenger-Rosenau diesen Typ WKA nicht auf dem elterlichen Hof errichten möchte.

Laut Mitteilung auf Ihrer Website wurde ein Großteil der Projekte der Windenergie Wenger-Rosenau GmbH & Co. KG an Eurowind Energy A/S verkauft. Inwieweit die geplanten Anlagen auch davon betroffen sind, werden wir in Kürze etablieren.

Auszug des Amtsblatts kann hier eingesehen werden

Es sei noch angemerkt, daß die Salamitaktik – die Anträge einen nach dem anderen einzureichen – natürlich Methode hat. Der Widerstand soll methodisch erschöpft werden. Die jüngsten Antragsteller treiben es natürlich auf die Spitze, indem Sie jede Anlage für sich genehmigen lassen wollen. So sind wir gezwungen, für jede Anlage gesondert Einwendungen zu schreiben.

Bemerkenswert ist auch, daß die Anlagen – laut Amtsblatt – im Dezember 2021 in Betrieb genommen werden sollen. Das wäre eine neue Qualität des Schweinsgalopps, seitens der Antragsteller.

Wir halten Euch auf den Laufenden!