Sabotage!!!

Durch die Märkische Allgemeine [Link zum Artikel] haben wir erfahren, dass es wohl zum Baubeginn zu einem Akt von Vandalismus gekommen sein muss. Unbekannte sollen Vermessungspfähle umgetreten und herausgerissen und damit einen Schaden von 60.000 EUR verursacht haben. So mancher erfahrene Bauleiter wird sich fragen, wie eine solche Summe zustande kommen kann – aber die Summe ist schön groß und taugt somit auch, eine Sabotage-Meldung zu lancieren, in der man dann gleich die lokalen Bürgerinitiativen, die sich gegen das Bauvorhaben wenden, mit der Tat impliziert.

Nachdem wir bereits mehrfach zu Stellungnahmen aufgefordert wurden, möchten wir Folgendes mitteilen:
Die Liste der mitunter persönlichen Anfeindungen, die wir seitens der Projektierer erfahren haben, ist nicht kurz – und insofern reiht sich der werte Bauleiter nahtlos ein.

Wir haben die Tat nicht geplant, nicht ausgeführt und wir haben sie auch nicht in Auftrag gegeben.
Hätten wir sie geplant und durchgeführt, dann hätten wir die Vermessungsmarkierungen nicht herausgerissen, sondern nur ein paar Meter umgesetzt. Das wäre vielleicht nicht dem Bauleiter – aber ganz bestimmt uns – sehr viel später, wenn alles fertig ist, aufgefallen.

Nachdem wir aber rechtschaffende Bürger sind und uns an Gesetz und Ordnung halten, wollen wir an dieser Stelle dem Bauleiter beruhigend zurufen: Keine Angst – du kannst auch in Zukunft abenteuerliche Summen für angebliche Schäden herausposaunen und das Ganze unter Sabotage laufen lassen.

Ein geknickter Vermessungspfahl

Ein vom Baufahrzeug angefahrener Vermessungspfahl

Ein weiterer umgefahrener Pfahl

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